Feedback von KlientInnen


Immer wieder erreichen mich Zuschriften von Klientinnen und Klienten, deren Behandlung besonders erfolgreich oder auch spannend verlaufen ist. Hier eine Auswahl (mit freundlicher Erlaubnis der Klienten). Über weniger erfolgreiche Behandlungsverläufe erhält man leider auch weniger Rückmeldungen.

 

 

Fall: knapp vierjähriges Mädchen; Schwiergkeiten bei der Windelentwöhnung bzw. beim Trockenwerden.

09.02.2017:

"Sarah geht seit Montagabend alleine aufs Klo. Es zwar ab und zu noch was in die Windel, aber ich denke, das ist am Anfang völlig normal und nicht ungewöhnlich. Sie sehen, es hat sich wieder was getan. Sie sollten "diese Kügelchen" als Wundermittel beim Sauberwerden patentieren lassen."

 

13.02.2017:

"Sarah trägt seit Freitag keine Windel mehr und geht alleine aufs Klo. Es ging das ganze Wochenende nichts in die Hose. Sie macht das wirklich super. Trotzdem merke ich auch immer mal wieder, dass es ihr noch nicht so ganz geheuer ist. Ich bin völlig baff, das hätte ich vor einigen Wochen nicht für möglich gehalten ..."

 

Anmerkung: Wahrscheinlich gibt es nicht das eine "Wundermittel" fürs Sauberwerden bei Kindern, sondern das dazu passende Mittel muss immer wieder neu und individuell ermittelt werden.

 

 

Fall: Dreizehnjähriger Junge; Diagnosen/Symptome: Ticstörung in der Vergangenheit; aktuell Kopfschmerzen, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Sehstörungen, Absencen. Rückmeldung der Mutter. Names des Kindes geändert.

24.02.2016:

"Hallo Herr Kreidler,

ich wollte mich mal melden zwecks Rückmeldung des Behandlungserfolgs. Josef geht es, seit er bei Ihnen war und er die Tropfen nimmt bedeutend besser. Er hat nur noch wenig Kopfschmerzen, auch keinen Schwindel und Gleichgewichtsstörungen mehr.

 

Soweit die besten Grüße aus ...

..."

 

 

Fall: Fünfjähriges Mädchen; Diagnose: Kombinierte umschriebene Entwicklungsstörungen (ICD-10 F83). Gekürzter Bericht der Mutter über den Verlauf nach der ersten Sitzung. Name des Kindes geändert.

28.07.2013:

"Hallo Herr Kreidler,

... Bei Nora gab es nach ca. einer Woche ab Beginn der Einnahme von Belladonna C30 und dem Einreiben von Staphisagria gute Reaktionen! ... Sie wurde aufgeweckter, traute sich mehr an komplizierte Sätze heran, fragte viele, viele Dinge, für die sie sich bisher nie interessiert hatte, schön!

 

Bei der Ergotherapie fiel das sofort auf, es habe einen riesigen Schritt gegeben; vom Kindergarten höre ich leider nix; Familienmitglieder und vor allem Freunde finden den Fortschritt auffällig. Mein Mann und ich haben uns in den letzten Wochen mehrmals verwundert angesehen, was in ihrem Köpfchen so vorgeht - vielmehr, was sie davon auch an die anderen weitergibt. Super! Sie ist aber auch zickiger geworden - vielleicht auch, weil sie mehr versteht, worum es alles geht und sie ist selbstbestimmter geworden als vorher! Sie weiß, was sie möchte und sagt es auch! Einerseits natürlich toll, andererseits auch anstrengend, als sei sie in eine weitere Trotzphase eingetreten.

 

Nach drei Wochen setzten wir gemäß dem Plan das eine Mittel ab, sofort machte sie einen verwirrteren Eindruck, der sich nach zwei bis drei Tagen jedoch wieder normalisiert hat. Nach weiteren drei Wochen haben wir das andere Mittel abgesetzt. ...

 

In dieser Woche habe ich den Eindruck, daß sie wieder in alte Muster zurück fällt. Sie kämpft dagegen an und versucht ihr Bestes, daß die Worte, die wohl in ihrem Gehirn sind (aber irgendwie nicht rauskommen wollen), doch noch zu Tage kommen, aber es fällt ihr schwer. Sie wird manchmal von ihren Gefühlen übermannt, ist böse, streitlustig, nicht sehr sozial anderen gegenüber.

 

Würden Sie zu einem weiteren Termin raten? ..."

 

Jedenfalls schon einmal vielen Dank für Ihre Hilfe, Sie sehen, es hat sich was getan!

 

Herzliche Grüße,

 

28.07.2010:

"Hallo Herr Kreidler,

ich habe meine Prüfung gut überstanden und sogar BEstanden. ... Mir gelang die nötige Selbstsicherheit während der Prüfung und dadurch konnte ich mich ganz auf die Aufgaben konzentrieren. Ich habe es endlich geschafft, mir keine Gedanken zu machen, wie die Dozentinnen mein Werk wohl finden. Einfach "nur" gemacht, so gut ich es kann. Ich bin so stolz auf mich.

Und Ihnen möchte ich auch herzlich für Ihre Unterstützung danken. Ohne Sie hätte ich es nicht so weit geschafft."